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Rechtsschutz

Posted by jan muckio on July 3, 2011 at 12:01 PM Comments comments (0)

Die Preise für Rechtsschutzversicherungen sind mittlerweile recht hoch. Als Grund nennen die Versicherungen in erster Linie die gestiegenen Anwaltskosten. Allerdings gibt es weiterhin Anbieter, bei denen Kunden nicht zu viel zahlen müssen. Besonders günstig ist immer noch die WGV. Aber auch Badische, Auxilia, DMB Rechtsschutz und Concordia bieten günstige Tarife an.

Die verbraucherfreundlichsten Bedingungen für eine kombinierte Police aus Privater Rechtsschutz-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrechtsschutz hat die Rechtsschutz Union in ihrem Tarif „T07 erweiterte Leistungen“. Die Police kostet 366 Euro im Jahr, wenn ein Vertrag mit einjähriger Laufzeit abgeschlossen und einen Selbstbehalt vereinbart wird. Fast genauso gut, aber 147 Euro günstiger ist das Angebot der Auxilia. Hier ist jedoch ein Beitritt des Kraftfahrer e. V. vorgesehen, welcher jährliche Kosten von 27 Euro verursacht.

Ganz wichtig ist es, den persönlichen Bedarf vor Vertragsabschluss zu überprüfen. In manchen Fällen reicht eine Einzelpolice aus.

Sinnvoll für Vielfahrer ist zumindest Verkehrsrechtsschutz, sowie der Arbeitsrechtsschutz für Mitarbeiter in Krisenbranchen.

 

Besonders streitträchtig ist das Mietrecht. Von solchen Einzelpolicen rät Finanztest aber ab. Mietrechtsschutz ist einzeln teuer und wird erst im Paket mit anderen Leistungen erschwinglich.

Eine bestehende Versicherung sollte jedoch nicht leichtfertig gekündigt werden, da in vielen Fällen die Leistungen alter Verträge umfassender sind, beispielsweise im Kapitalanlagerecht. Prüfen sollte man aber auf jeden Fall die Höhe der Deckungssumme. In neuen Verträgen liegt sie bei mindestens 200 000 Euro, während sie bei älteren Verträgen unter Umständen viel niedriger liegt. Wenn die Versicherung maximal einen Bruchteil dieser Summe zahlt, ist das zu wenig, und der Abschluss eines neuen Vertrags ist angebracht.

Als Eigentümer von mehreren Wohnungen sollte man nach Anbietern schauen, die nicht – wie meist üblich – den Schutz auf nur eine selbst bewohnte Wohnung begrenzen, also quasi nur Mieterschutz anbieten, sondern auch vermieterfreundlich versichern.

 



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